Davinci Vaporizer im Test

DaVinci Vaporizer im Test

Das Befüllen der Trichterförmigen Kammer ist einfach und mit dem kleinen Werzeug welches direkt im Gerät verstaut ist kann etwas nachgeholfen werden. Die Temperatur lässt sich gradgenau einstellen, unsere Messungen haben gute stabile Werte ergeben. Einzig wenn man von 200 auf 130 Grad herunterfahren möchte muss man die Taste lange gedrückt halten, da die Schritte beim Halten des Druckknopfes nicht beschleunigt werden. Die Gradeinstellung ist Stufenlos von 0-220°C einstellbar. Die zuletzt eingestellte Temperatur wird gespeichert.

Nach nur ca. 30 Sekunden (bei Zimmertemperatur) ist der DaVinci fertig zum dampfen. Der Dampf ist bei 190°C kräftig aber angenehm und nicht zu heiss, wie viele denken, die das kurze Mundstück sehen. Voraussetzung ist eine verhaltene Zugweise. Anders als beim Wispr ist die Kräuterkammer viel tiefer angelegt und somit der Weg nach oben länger. Passend gibt es als Zubehör ein langes Mundstück, so dass der DaVinci in die Innentasche einer Winterjacke passt um heimlich oder einfach nur sehr bequem beim Spaziergang zu verdampfen, für die innere Wärme ist dann auch gesorgt. Nach 10 Minuten hat der Dampf ein Ende, weil die automatische Abschaltung den DaVinci in den Standby Modus versetzt. Wer mehr möchte kann das Gerät gleich wieder per Tastendruck einschalten, allerdings sind die Kräuter nach 10 Minuten bei 190 Grad schon ordentlich braun und verbraucht, das hat den Vorteil dass in dieser Zeit auch die Wirkstoffe schnell und effizient aufgenommen wurden. Wer das letzte aus den Kräutern herausholen möchte kann die Temperatur nochmals erhöhen.

Zum entleeren der Kräuterkammer verwenden wir wieder den kleinen Pinsel und drehen das Gerät auf den Kopf, leichtes Klopfen auf den Tisch oder sonstiges hilft der Schwerkraft und das gebräunte Pflanzenmaterial fällt heraus. Eine Reinigung ist relativ einfach, wir haben keinen großen Reinigungsaufwand betrieben, lediglich die Siebe und das Mundstück sollten mal mit Alkohol gereinigt werden. Die Kräuterkammer ist nicht optimal einsehbar, da der Verschlussdeckel sich nicht komplett öffnen lässt. Wir haben hier nur mit dem Pinsel und etwas Alkohol gereinigt und danach das Gerät bei 220 grad ausdünsten lassen (einmal alle zwei Wochen, je nach Nutzung)

Der Davinci ist aber nicht nur für Kräuter geeignet, sondern liefert mit den kleinen Edelstahl Kapseln, die Möglichkeit Harze und Öle zu verdampfen. Der Hersteller selbst bietet auch Kapseln mit ätherischen Ölen aus Biologischen Anbau an. Von Energetischen bis beruhigenden Wirkstoffen wird geworben, wir haben einige getestet und sind von Geschmack sowie von der Dampfentwicklung sehr angetan Auf der Verpackung steht die einzustellende Temperatur, sowie die Nutzungsdauer in englischer Sprache vermerkt, die fertig abgefüllten Kapseln sind hierzulande nicht im Handel erhältlich.

Die Edelstahl Container: Wir haben mal etwas Harziges getestet und sind begeistert. Lediglich bei Überfülling der Kapseln tropf etwas durch die Kapsel in das Heizelement, welches wir dann mit Alkohol nach oben benannter Manier wieder reinigen. Auch Pollen und pulverartige Pflanzenmaterialien lassen sich wunderbar mit den kleinen Edelstahl Containern verdampfen. Die Kapseln am besten im warmen Zustand herausfallen lassen.  Zum reinigen der Kapseln legen wir diese in Alkohol ein. Der Davinci verfügt über eine kleine Kammer die durch einen Silikonstopfen geschlossen ist, hier lässt sich wunderbar eine Kapsel verstauen. Somit ist der DaVinsi mit einer schon vorgeladenen Kräuterfüllung und einer geladenen versteckten Kapsel für mindestens zwei Vaporisationsvorgänge fertig geladen, ohne dass noch etwas mitgenommen werden muss.

Die Akkulaufzeit beträgt ca. 45 Minuten oder wir sagen auch gerne viermal gut verdampfen. Danach muss der Davinci für ca. 2,5 – 3 Stunden aufgeladen werden. Nicht immer bleibt die Ladeanzeige stehen, wenn der Akku voll ist. Der Vorteil des DaVinci Vaporizers:  Aufladen des Akkus und Benutzung während dessen ist möglich und funktioniert hervorragend. Ein KFZ Adapter gibt es optional zu kaufen. Der Akku ist fest im inneren eingebaut und nicht vom Benutzer zu wechseln, wie z.B. beim Solo oder noch besser wie beim Vapir, dafür hat der Vapir no2 auch die größten Abmaße.

Fazit:

Der Davinci Vaporizer: Ein kleiner handlicher Vaporizer der Kräuter, Harze und Öle effizient verdampft, die Liquid Kapseln sind für alle möglichen Anwendungen geeignet, gleich zwei davon befinden sich im Lieferumfang. Der DaVinci Vaporizer ist durchdacht und auf den praktischen Nutzen konzipiert, das kleine Fach und der Metallpinsel im Gehäuse sind Oberklasse. Wir können den DaVinci empfehlen für alle Benutzer denen viermal verdampfen unterwegs ausreicht. Eine gute Dampfentwicklung und die ausgezeichnete Handhabung, sowie die Möglichkeiten mit den Kapseln, haben uns auf jeden Fall überzeugt.

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