Plenty Vaporizer im Test

Plenty Vaporizer im Test. Frisch aus dem Werk von Storz und Bickel hat uns der Plenty noch vor Weihnachten erreicht.

Handvaporizer mit 220 Volt Anschluss, der Plenty ist ein stationäre Vaporizer.

Plenty Vaporizer mit 220 Volt Anschluss für den stanionären Betrieb.

Wie kleine nicht Erwachsene hat sich die Verdampftnochmal Crew über den Plenty hergemacht. Über das Design wurde gleich heftig diskutiert, es ähnelt einem kleinen Luftkompressor heißt es gleich oder einem elektrischem Tacker. Kaum ausgepackt landet der Stecker des langen Kabels, vom Plenty Verdampfer,  in der 220 Volt Steckdose. Die sehr ausführliche, bebilderte, Bedienungsanleitung gibt Aufschluss über die Einstellungen und wird mal eben quer gelesen. Dabei fällt auf, dass wir den Plenty ordentlich befüllen müssen, damit das Kraut, bei waagerechter Haltung nicht aus dem Luftstrom rutscht. Bei kleinerer Füllmenge empfiehlt es sich daher, das mitgelieferte Tropfkissen zu verwenden.

An dem orangen Temperaturregler können wir zwischen 1-7 wählen, das ergibt 130-202° C, wir wählen die Sechs für 190° und drücken den orangen Hebel im Handlauf. Schrittweise klettert der Zeiger der analogen Temperaturanzeige nach oben, bei knapp 190° C bleibt der Zeiger stehen, wir vernehmen ein leichtes klacken aus dem Plenty, das Thermostat regelt die Stromzufuhr ab und die orange Lampe ist erloschen. Dieser Vorgang hat etwa 3,5 Minuten gedauert, das ist angenehm Flott für ein Heizblock System. Damit man gleich losdampfen kann, sollte das Oberteil mit dem Inhalt, schon während des Heizvorgangs, auf dem Plenty stecken.

Die Kräuterkammer ist ein Kind des Volcano Easy Valve Systems, nur einfach etwas flacher. Die Füllmenge ist groß dimensioniert, dafür bietet der Plenty, den schätzungsweisen, gleichen Luftdurchsatz wie der Volcano.  Die Kräuterkammer wird mit einer kleinen Drehung auf dem Heizelement fixiert. Die Kühlspirale, dient auch als federndes Mundstück, das den Umgang mit dem Handgerät erleichtert und den Dampf angenehm abkühlt. Als erstes fällt die leichte Zugkraft auf, welche beim inhalieren benötigt wird.

Plenty Vaporizer im Test mit Salbei

Plenty Vaporizer im Test mit Edelstahl Kräuterkammer, gefüllt mit Salbei

Durch den großen Luftdurchsatz ist die Inhalation angenehm leicht, wir füllen unsere Lungen mit Dampf des dreiläpprigen Salbeis, bis die  rote Lampe wieder anspringt, das Thermostat öffnet nun wieder die Stromzufuhr zum Heizelement, um natürlich die eingestellte Stufe 6 wieder zu erreichen. Die Temperatur wird erstaunlich lange bis zum nächsten Heizvorgang gehalten. Geschmack und Dampfentwicklung sind ausgezeichnet. Wird der Hebel ein Zeit lang nicht gedrückt heizt der Plenty auch nicht mehr nach, das fanden wir am Anfang ungewohnt, erweist sich aber als sehr praktisch und schont die Kräuter vor unnötiger Verdampfung.

Plenty Vaporizer im Test. Die federne Kühl Spirale kann direkt an einen 14er Schliff angedockt werden.

Der Lieferumfang beinhaltet, wie gewohnt bei Storz & Bickel, eine hochwertige Kräutermühle, ein Tropfkissen, für Öle, Harze und Tinkturen sowie 3 Siebe und ein Reinigungspinsel. Von der Anwendung bis zur Reinigung ist alles in der Anleitung sehr ausführlich in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch beschrieben und bebildert.

Fazit: Der Plenty ist, wie schon erwartet, ein richtiger Vaporizer made in Germany. Das Doppel Helix System erweist sich als sehr Temperaturstabil, der Luftstrom wird sehr leicht erzeugt und durch die Kühlspirale wird der Dampf angenehm abgekühlt. In Punkto Design werden wohl immer flippigere Vaporizer auf den Markt kommen, das ist sehr zu begrüßen und sorgt für Abwechslung. Der Plenty überzeugt in Qualität und Dampfergebniss.

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Allen Content Dieben und Einfallslosen sei gesagt: Bitte macht euch selber Gedanken, testet selbst die Geräte, denn nur so entstehen auch eigene Meinungen und eigene Texte!

 

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